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Matthias Dramert von Hydrophobic im Oilenköper-Interview


Matthias Dramert spielt jetzt auch bei Hydrophobic. (Foto: Steffen Phobic)


Matthias Dramert spielt mittlerweile in drei Bands. Nach dem Job als Drummer bei Acronical Demise und dem des Gitarristen bei Ableben, bearbeitet der nimmermüde Uelzener nun auch die Felle bei Hydrophobic. Nach dem ersten Gig auf dem Rostock Deathfest mit letztgenannten, bat der Oilenköper zum Gespräch.


Oilenköper: Hallo Matthias, du hast am Samstag (23.10.) das erste Mal mit Hydrophobic in Rostock auf der Bühne gestanden. Seit wann hättest du zuvor nicht mehr live gespielt? Wie hast du dich beim Betreten der Bühne gefühlt?

Matthias Dramert: Mein letztes Konzert was ich gespielt habe war mit Acronical Demise. Das Event war am 01.06.2019 im Komma Uelzen. Das Betreten der Bühne am Samstag war einfach phänomenal. Endlich wieder als Musiker dort oben sein zu dürfen... Einfach krass! Schon als die erste Band, Delight To Divide, losgelegt haben, kam dieses spezielle Feeling auf. Einfach die Freude endlich wieder Live-Mucke zu erleben. Fast schon nostalgisch nach dieser langen Zwangspause. Und mit der eigenen Band als nächstes dran zu sein, setzt noch einen oben drauf.

Dein erstes Konzert mit Hydrophobic. Wie war das für dich, welche Herausforderungen brachte das mit sich? Wie unterscheidet sich das Spiel zu deinen anderen Bands? Genau, Premiere! Die größte Herausforderung war tatsächlich, dass wir so kurzfristig an den Gig gekommen sind. Klar, es ist weitaus positiver als negativ, aber im Nachhinein ist das kleine Contra eben die Challenge in dieser begrenzten Zeit was Gutes zustande zu bringen. Zum Glück hatten wir bereits eine Setlist am Start. Wir hatten noch eine letzte Generalprobe eingeschoben und ab dann musste alles sitzen. Wenn ich das Spiel bei Hydrophobic mit Acronical Demise in Relation stelle, dann natürlich in erster Linie das Subgenre. Hydrophobic ist Slamming Deathcore und in Acronical Demise spiele ich Blackened Death Metal. Das ist rein atmosphärisch schon ein gewisser Unterschied. Die Kenner wissen worüber ich spreche

Wie kam es dazu, dass du in die Band gekommen bist? Ich wusste seit dem Post auf Facebook, dass ein neuer Drummer gesucht wird. In Vormerkung war es auf jeden Fall. Erstmal war ich natürlich am überlegen: Klappt das zeitlich... drei Bands: wird das nicht schon zu eng... bin ich überhaupt geeignet usw. Dann habe ich plötzlich eine Nachricht auf WhatsApp erhalten und wurde zu einer Probe eingeladen. Das war der entscheidende Punkt wo ich gesagt habe: Ich probier's! Und ich als "Hydro-Supporter der ersten Stunde" konnte ich mir die Gelegenheit letztendlich nicht entgehen lassen. Beim ersten Treffen sollte ich einen Song, der sich auf der aktuellen EP befindet einüben. Lange Rede kurzer Sinn: es hat besser geklappt als erwartet! In der zweiten Probe haben wir schon mit einem weiteren Song begonnen. Ja, und so ging alles seinen Gang.


Welche Pläne habt ihr dieses Jahr noch und wie geht es 2022 weiter? In erster Linie werden wir das jetzige Line-up festigen und weiter an neuen Songs arbeiten, der Opener in Rostock war schon ein neuer Song. Ebenso stehen aber noch einige Songs die vor der EP released wurden an, die wir erarbeiten möchten. Für das Jahr 2022 sind die Pläne noch relativ offen. Cool wäre es auf jeden Fall, wenn die Events in Richtung Frühjahr wieder besser Anlauf nehmen können. Wir sind gespannt.


Ich auch, danke für das Gespräch!



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