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ANARCHIE IM U.K.

Musik und mehr aus dem Uelzener Kreis und darüber hinaus.

Wer kennt sie nicht, die Story vom Oilenköper? Ein junger Musikeinsteiger war vor vielen Jahren auf der Suche nach der neuen Green Day und so Zeugs. Da traf er auf einen Dealer, der ihm die Platte im Sack verticken wollte. Gutgläubig griff der junge Mann zu und lief voller Vorfreude nach Hause, um die neue Mucke aufzulegen. Doch von Green Day war in besagtem Sack keine Spur. Stattdessen lauter(!) Oi und unten drin noch was von Motörhead. Kein Grund zur Klage also. Der Rest ist Geschichte...

 
 

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EXAT in Esterholz: „Alle werden es spüren!“

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EXAT sind Matze (v.l.), Clemens und Thomas. Foto: Oilenköper



EXAT in Esterholz: „Alle werden es spüren!“


„Uelzen rockt“ und das „Open Air Seedorf“ sollten es sein – nur im hiesigen Landkreis. Doch es kam anders. Als EXAT sich mit dem Oilenköper verabredete, stand Corona noch in den Startlöchern. Dann kam der Lockdown. Der Interviewtermin wurde verschoben. Doch jetzt fand endlich ein Gespräch mit den Punk’n’Rollern aus Lüneburg in Esterholz statt – und die hatten einiges zu erzählen: Corona-Pause, neue Songs und Album sowie der kommende Auftritt beim „Streetzrock Open Air“ am 19. September waren genauso Thema, wie auch der Name der Band. Wo kommt der eigentlich her?


„Es ist nicht immer dieser schnelle Trümmer- und Knüppel-Punk“


„In den Wurzeln ist es natürlich Punkrock, was wir machen – wobei Punkrock ein weit gefächerter Begriff ist“, setzt Frontmann Clemens zu einer Erklärung des bandeigenen Stils an. „Wir haben uns dann für Punk’n’Roll entschieden, weil wir Blues-Elemente und auch Sachen aus dem Metal-Bereich einfließen lassen.“ „Das Schöne am Punkrock ist ja auch, da ist einem niemand böse, wenn man mal was anderes mit einbaut“, ergänzt Bassist Matze.


„Es ist auch nicht immer dieser schnelle Trümmer- und Knüppel-Punk, sondern manchmal geht es auch in normalen Geschwindigkeiten – aus meiner Schlagzeuger-Perspektive“, verrät Thomas, der früher tatsächlich in einer Metal-Combo trommelte. Lachen müssen alle drei. Vielleicht weil „normale“ Geschwindigkeiten auf den bisherigen Veröffentlichungen der Lüneburger eher spärlich vertreten sind.


Ein Song über Punk-Ikonen


Der Weg, der die Band zum Punk brachte, war ganz klassisch. Einstiegsdrogen wie Die Toten Hosen waren es bei Clemens und Thomas, die Ramones bei Matze. Kein Wunder also, dass wohl auf dem kommenden Album zwei echte Ikonen der Szene besungen werden, wie folgender Hinweis von Matze vermuten lässt: „Ein Song handelt von zwei Protagonisten aus der Punk-Szene, die jeder eigentlich kennt, und da hat Clemens eine sehr schöne Geschichte draus geschrieben.“ Wer kann das wohl sein?


Mindestens ein Song, der auf dem neuen Album vertreten sein wird, sollte Bestandteil der 2020-Livesets sein – doch seit März geht nichts mehr. Das „Seedorf Open Air“ und auch „Uelzen rockt“ fanden nicht statt. Umso schöner für die Band, dass mit dem „Streetzrock“ doch noch ein Gig auf dem Programm steht. „Wenigstens diese eine Show werden wir noch spielen!“, versichert Thomas. Über ein Dutzend Konzerte seien im März, April und Mai weggebrochen, erzählt der Drummer weiter. Als Highlight war ein Konzert in Dänemark geplant. „Alle werden es spüren, wie sehr wir uns freuen endlich wieder live auftreten zu können!“


„Da war ich 16“


Bleibt noch die Frage nach dem Namen. Warum denn jetzt EXAT? Dreistimmiges lautes Lachen leitet Clemens´ Antwort ein: „Ich habe die Band gegründet 2003, da war ich 16, im Zelt-Urlaub mit ´nem Kumpel, und ich weiß tatsächlich nicht, wie wir auf diesen Namen gekommen sind. Der war einfach irgendwie da.“ Ach so.


EXAT spielt Punk’n‘Roll am 19. September, um 17 Uhr, auf dem „Streetzrock Open Air“.


DER OILENKÖPER

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