ANARCHIE IM U.K.

Musik und mehr aus dem Uelzener Kreis und darüber hinaus.

Wer kennt sie nicht, die Story vom Oilenköper? Ein junger Musikeinsteiger war vor vielen Jahren auf der Suche nach der neuen Green Day und so Zeugs. Da traf er auf einen Dealer, der ihm die Platte im Sack verticken wollte. Gutgläubig griff der junge Mann zu und lief voller Vorfreude nach Hause, um die neue Mucke aufzulegen. Doch von Green Day war in besagtem Sack keine Spur. Stattdessen lauter(!) Oi und unten drin noch was von Motörhead. Kein Grund zur Klage also. Der Rest ist Geschichte...

 
 

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Motörheadbangers Ball 2019: Familientreffen in Paris - Teil 1

„Alles gut?“, fragt Frank mich. Wir treffen uns auf dem Parkplatz von Kaufland. Er kommt mit dem Zug aus Buxtehude zu mir nach Uelzen. Hier sammel‘ ich ihn ein. Mit dem Auto geht's weiter nach Hannover. Zum Flix-Bus. Welcher Wahnsinn das ist, so nach Paris zu fahren, ist uns vorher nicht klar. „Alles gut?“ „Ja.“


Natürlich steht seit Monaten das Ziel fest. Der Motörheadbangers Ball steigt in diesem Jahr in Frankreich. Eine Wanderveranstaltung, von Land zu Land. Auf Grund des hohen Fan-Aufkommens auf dem alten Kontinent, hat die Veranstaltung Europa bisher noch nicht verlassen. Nach Berlin 2017, wird es für mich der zweite Ball sein.


Wir haben noch Zeit und Bier


In Hannover angekommen, parken wir „Iron Horst II“, so heißt mein Auto, in einer Nebenstraße, weil das nichts kostet und mein Freund Nils nebenan wohnt. Wir haben noch Zeit und Bier. Nils hat auch Zeit und Durst. Also ab zu ihm. Mit Bier und Zigaretten vertreiben wir uns die Wartezeit, bis Frank und ich uns dann auf den Weg zum Bus machen.


Am Busbahnhof warten außer uns nur eine Hand voll People aus aller Herren Länder. Voll gut, denke ich so bei mir. Das wird sicher entspannt. Meine einzige bisherige Flix-Erfahrung von 2017 nach Berlin stärkt mir zusätzlich den Rücken. Da war das Vehikel nur halb besetzt. Wie naiv. „Alles gut?“ „Logo.“


Im Bus stinkt es nach Schweiß und Furz


Der Flixer fährt ein und mit ihm die bittere Realität. Der scheiß Bus kommt aus Berlin und ist bis unters Dach mit Menschen gefüllt. Wir People von Hannover brauchen alle unsere Tetris-Skills um auf die Plätze zu kommen. Zum Glück hatte ich ein paar Groschen mehr investiert und Sitze reserviert. Von diesen müssen wir leider ein Pärchen vertreiben. Sorry.


Im Bus stinkt es. Nach Schweiß und Furz. Egal. Um 22.25 Uhr fährt der Bus ab, um 7.35 Uhr soll er in der Stadt der Liebe ankommen. Wir versuchen zu schlafen. Wenn wir wach sind fragt Frank mich, ob alles gut ist. Klar. Jack Daniels vertreibt die schlaflosen Minuten. NRW – Holland – Belgien – Fronkreisch… Fortsetzung folgt.


Der Oilenköper



Frank (links) und ich vor der Abfahrt in Hannover.



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